Farben im Web – Gestaltung und Manipulation

Im Alltag ist das Internet längst nicht mehr wegzudenken. Angebote moderner Webseiten erreichen uns mittlerweile nicht mehr nur über das Internet sondern finden über Apps auf mobilen Endgeräten wie iPad, iPhone und Android in unsere Köpfe.
Nahezu jede Privatperson aus den verschiedensten Altersstufen ist mittlwerweile im Web unterwegs. Gerade für Unternehmen ist es mittlerweile zum notwendigen Standard geworden, sich angemessen mit einer hochwertigen Internetseite im Web zu präsentieren.

Diese ist das Gesicht des Unternehmens im Netz und gerade da sollte man sich, im übertragenen Sinne, am besten seine „Sonntagskleider“ anlegen. Es gibt wie man bekanntlich weiß keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Daher sollte man die Wahl der angesagtesten Kleidungsstücke gleich von Anfang an den Besten der Besten überlassen. Kreative und erfahrene Webdesigner helfen dabei, eine optimale Kombination von Oberflächendesign und Funktionalität zu gestalten.

Und wie auch im „wahren“ Leben ist dabei die Farbwahl oft von essentieller Bedeutung. Dass Farben eine spezielle Bedeutung haben, dass hat jeder schonmal selbst erlebt der nach einem langen grauen Winter einen Frühlingsspaziergang im Park gemacht hat. Das Geheimnis ist, darauf zu achten, dass diese versteckten Nachrichten die eigene Persönlichkeit bzw. die Persönlichkeit des Unternehmens wiederspiegeln. Denn Farben dienen in der Natur schon seit Ur-Zeiten nicht nur der Gestaltung, sondern auch eine der Manipulation. Auf die Geschäftswelt übertragen bedeutet das folgendes.

Für eine Bank beispielsweise bietet sich die Farbe Blau einfach an, weil sie in erster Linie Sicherheit vermitteln möchte. Auch drängt sich geradezu die Frage auf , warum die Farbe der Sicherheit auffallend oft in sozialen Netzwerken verwendet wird.
Neben allseits bekannten Regeln wie „weniger ist mehr“ und „dunkle Schrift auf hellem Grund (und umgekehrt“, gibt es noch eine Vielzahl anderer Dresscodes bezüglich der Farben eim Interface Design.

Wussten Sie beispielsweise, dass jedes Interface theoretisch auch monochrom verwendbar sein sollte, um Farbfehlsichtigen aus Gründen der Barrierefreiheit und Barrierearmut das Agieren im Internet zu ermöglichen? Oder auch, dass Rot und Blau nur selten gleichzeitig verwendet werden sollten, da das Auge diese Farben nicht gleichzeitig fokussieren kann?

Das sind nur ein paar von unzähligen sich ständig weiterentwickelnden Regeln, die es zu beachten gilt, wenn man ein wirklich gutes Webdesign haben möchte. Aber genau wie bei der Kleiderwahl sollte man sich hier am besten einmal unverbindlich mit dem Profi zusammensetzen. Stellen Sie uns auf die Probe und schauen Sie was für spannende und teilweise verrückte Dinge man im Internet berücksichtigen sollte.

 

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